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Lars Ackermann: „Sich darauf zu verlassen, dass bei Bedarf helfende Hände unterstützen – dieses Miteinander lebt bei IKOR bis heute fort“

– Unternehmen und Kultur

25 Jahre IKOR: „Wer demütig ist, erhält wertvolle Feedbacks“

Teil 2 von 3

Von einer Garagengründung in Münster zu einem Tech-Unternehmen mit rund 300 Mitarbeitern an acht europäischen Standorten: Unter dieser Prämisse feiert IKOR sein 25-jähriges Jubiläum. Im zweiten Teil der Interview-Reihe – über IKORs Wachstum, Erfolge, ein kritisches Projekt und Geburtstagswünsche – erläutert Geschäftsführer Lars Ackermann: Was das Unternehmen für ihn einzigartig macht. Welche Meilensteine ihn am meisten bewegt haben. Warum es inspirierend ist, für IKOR zu arbeiten. Und welche Bedeutung der neuen, erweiterten Geschäftsführung zukommt.

Im ersten Teil des Interviews hast du von IKORs Ursprung und Wachstum gesprochen. Was ist IKOR heute für dich?

Lars Ackermann: IKOR ist vorangekommen und zu einer professionellen Technologieberatung gereift. Zwar sind wir mitunter hemdsärmelig und verspielt, haben genau deswegen aber immer noch Freude an guten Lösungen. Das macht IKOR bis heute aus. Aktuell erreichen wir Mitarbeitende, die wir vor ein paar Jahren noch nicht hätten gewinnen können. Sie sind zu uns gekommen, weil IKOR seine Position ausgebaut hat. Und weil wir mittlerweile Professionals anziehen, die in anerkannten Unternehmen mit einer guten Reputation arbeiten wollen. Damit meine ich Unternehmen, die in modernen Lösungen denken und trotz ihrer Management-Stärke gleichzeitig ein demütiges Verhalten gegenüber Kund:innen pflegen. Das ist sogar die bestechend einfache „Secret Source“, ein Erfolgsrezept: Begegnest du deinen Kund:innen „Dienst“- und „leistungs“orientiert, erhältst du wertvolle Feedbacks. Das macht IKOR aus.

Welches sind die herausragenden Meilensteine der IKOR-Geschichte?

Ackermann: Am präsentesten in Erinnerung geblieben ist mir einerseits, dass wir vor rund fünf Jahren anfingen, unsere technologische Breite zu erweitern und so die Grundlage für die heutige technologieagnostische Kompetenz gelegt haben. Den Einstieg der ersten ein, zwei Rockstars aus Software Engineering und -Architektur werde ich nie vergessen. Wenn du solche Leute anziehst, kannst du plötzlich viele tolle Dinge gestalten.

Und andererseits?

Ackermann: Einer meiner größten Wow-Momente war, als ich mit Steve Doss, Director Global Alliances des kalifornischen Unternehmens Guidewire Software, 2017 in einem Büro in Köln bei einem gemeinsamen Kunden saß: Steve hat uns damals direkt als Guidewire-Partner aufgenommen. Daraus sind bis heute viele beeindruckende Projekte entstanden. Mit SAP und Guidewire pflegen wir vitale Partnerschaften. Beide haben die Grundlage für alle weiteren Kooperationen gelegt.

Warum ist es so cool, bei IKOR zu arbeiten?

Ackermann: Ich kenne kein Unternehmen, bei dem sich Kolleg:innen in Meetings derart schnell – und ohne Eitelkeiten auszutauschen – den Inhalten widmen. Genau daraus leitet sich echte Kundenorientierung ab. Zudem kann sich jede und jeder darauf verlassen, dass sie oder ihn bei Bedarf helfende Hände unterstützen – etwa, wenn etwas schlecht läuft oder jemand ausfällt. Dieses Miteinander lebt bis heute fort. Ferner mag ich an IKOR, dass du authentisch du selbst sein kannst – egal wie du drauf bist, wie alt du bist oder welches Lebensmodell du hast.

Da du und IKOR-Co-Geschäftsführer Sven Geilich seit 2021 zusätzlich die Geschicke von X1F, der Holding von IKOR, führt, habt ihr bei IKOR eine dreiköpfige „Next Generation“-Führungsebene eingezogen. Wie wirkt sich das auf die Organisation aus?

Ackermann: Unsere drei neuen Generalbevollmächtigten Sebastian Herrgesell, Sven Schlünzen und Thomas Weber kümmern sich jetzt als erweiterte Geschäftsführung um das operative Wohl und Weh von IKOR. Für gemeinsame gute Entscheidungen und schnelle Timings in diesem Transitionsprozess ist es essenziell, sich massiv aufeinander einzuschwören und verlassen zu können. Die Gesamtorganisation muss sich außerdem an eine neue Führung gewöhnen. Und wir müssen diesem Prozess Zeit und Raum geben und den Kollegen das erforderliche Vertrauen schenken, damit sie in ihre Rollen hineinwachsen.

Zum vorangegangenen und folgenden Interview-Teil

Ackermann: „Rational entscheiden und negatives Feedback aushalten“ - Teil 1/3

IKOR-Chef: „An seinen Aufgaben wächst man am stärksten“ - Teil 3/3

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