– DATA ANALYTICS

So schöpfen Versicherungen ihr volles Datenpotenzial aus

Eine Schlüsselrolle kommt im Versicherungsmarkt schon jetzt dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz zu – 4 Trends und 3 Thesen zur Zukunft

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on email
Keine Technologie (seit Erfindung des Internet) dürfte Assekuranzen derart durchschütteln wie der Siegeszug von Künstlicher Intelligenz (KI)

– Abstract

Künstliche Intelligenz wird den Versicherungsmarkt massiv verändern

Wer nicht bei KI mitmacht, wird kaum wettbewerbsfähig bleiben. Denn auf diesem Feld tummeln sich mächtige Konkurrenten: Neue Player verändern den Versicherungsmarkt aus ihren eigenen Branchen heraus. Der Zugang zu Kunden wird neu besetzt – nach den Vergleichsportalen drängen die westlichen GAFAs wie Google und Co. in den Markt. Das bedeutet: Assekuranzen müssen frühzeitig in innovative Geschäftsmodelle und Plattformen investieren. Um neue Produkte und den Markt zu gestalten, müssen sie Technologien (Home-Turf der GAFAs) wie Data Analytics und Künstliche Intelligenz intensiv nutzen. Man könnte auch sagen: Kein Versicherer kommt mehr an den innovativen, KI-gestützten Lösungen vorbei.

Kein Versicherer kommt mehr an KI vorbei

Willkommen in der Versicherungs-Zukunft! Im Ernst: Keine Technologie (seit Erfindung des Internets) dürfte Assekuranzen derart durchschütteln wie der Siegeszug von Künstlicher Intelligenz (KI) – logisch: Sie birgt Business-Potenzial, gilt als Innovations-Helfer und gleichzeitig als Risikominimierer. Dazugehörige Technologien wie Neuronale Netze machen es möglich, nicht nur zu analysieren, sondern auch zu prognostizieren, Wissen aus Daten abzuleiten und Entscheidungen zu automatisieren.

Technologien wie Data Analytics und KI eröffnen neue Möglichkeiten: Sie heben Optimierungspotenziale in ganz unterschiedlichen Unternehmensbereichen und helfen, neue ertragreiche Produkte und Geschäftsideen an den Markt zu bringen. Obwohl die grundlegenden Technologien schon Jahre und Jahrzehnte verfügbar sind und längst eingesetzt werden, zeigt sich erst heute, welche umfangreichen KI-Anwendungsmöglichkeiten es für die Finanz- und Versicherungsindustrie gibt.

Und selbstverständlich erwartet die Aufsicht, dass die Assekuranzen zuverlässig den rechtlichen Rahmen einhalten: Datenschutzgrundverordnung nebst E-Privacy-Richtlinie und Co. sowie MaRisk (VA)- und VAIT-Konformität sind unabdingbar. Weitere Regulierungen wie das EU-Gesetz für Künstliche Intelligenz sind auf dem Weg.

Unternehmen müssen das Spannungsfeld zwischen Innovation und Datennutzung sowie Datenschutz und ethischem Rahmen entsprechend aktiv gestalten.

Weil der Versicherungsmarkt einer wachsenden Veränderungsdynamik ausgesetzt ist, braucht er dringend KI-Engagement

Die Transformation im Versicherungsgeschäft ist in vollem Gange und die Ursachen für kulturelle, prozessuale und systemische Veränderungen liegen auf der Hand: Die Kunden sind erstens längst einen einfachen, komfortablen Zugang und sofortige Reaktionen aus der digitalen Welt gewohnt. Zweitens drängen neue Player auf den Markt und kämpfen um Marktanteile. Insbesondere die internationalen Versicherungskonzerne aus Fernost wie Ping An und die Big-Tech-Unternehmen wie Tesla oder Amazon sind Meister darin, die Kundenschnittstelle zu besetzen. Auch Vergleichsportale oder sogenannte Added Services wie Verivox oder Check24 gewinnen zunehmend an Fahrt. Drittens verändern neue Produkte den Markt: Die zu versichernden Objekte werden intelligenter und für Anwender komfortabler. Da liegt es nahe, die passenden Versicherungen smart zu gestalten. Erfolgversprechende Beispiele sind datenbasierte Pay-per-Use-Tarife, Sensortechnik für Industrieversicherungen oder adaptive Personenversicherungen. Man könnte auch sagen:

Software hatte bisher die Welt im Griff, jetzt mischt sich KI maßgeblich ins Software-Universum ein

Die neuen Player am Versicherungsmarkt agieren datengetrieben und nutzen ihre Informationen über Kunden, Produkte oder Märkte nach allen Regeln der Kunst. Dazu investieren sie längst massiv in Künstliche Intelligenz und weitere smarte Technologien.

Diese 4 KI-Trends prägen nachhaltig das künftige Versicherungsgeschäft​​

Trend 1: Das Internet of Things (IoT) produziert exponentiell wachsendes Datenvolumen – optimale Basis für KI

Vernetzte Endgeräte, smarte Gesundheits-Gadgets, getragen am Körper (Fitness-Tracker in Smartwatches etc.), Sensoren an neuralgischen Punkten im Haus oder Auto sorgen für ein massives Datenwachstum. Experten schätzen, dass bis 2025 bis zu einer Billion vernetzte Endgeräte weltweit Informationen messen und weiterfunken werden.

Exponentielles Datenwachstum und neue Produktsparten hängen eng zusammen

Das geht aus einer Studie des World Economic Forums hervor. In der Folge werden im Versicherungskontext auch völlig neue Produktkategorien entstehen. Von smarten Health Services über adaptive Gebäudeversicherungen bis hin zu schadenverhindernden Industrielösungen.

Trend 2: Virtuelle Assistenten und Robotics bilden automatisierte Prozesse digital ab

Digitale Assistenten werden immer mehr Lebensbereiche unterstützen.

  • Das sowohl bei Privatkunden („Was ist das passende Angebot für mich als Kunde? Ich erhalte eine Warnung bei akuten Risiken“),
  • bei Geschäftskunden („Wie ist die Risikosituation und die Absicherung in meinem Unternehmen?“),
  • aber auch im eigenen Vertrieb („Welche Produkte benötigt der Kunde? Wie spreche ich ihn an?“) oder
  • in der Sachbearbeitung („Was ist der beste nächste Schritt in der Kundeninteraktion?“).

All diese Assistenten benötigen Daten und Data Analytics, um die passende Aktion zu ermitteln und klug, digital und vollautomatisch zu interagieren.

Robotik bringt auch ein neues Tarifset mit sich: Bis 2030 wird das Gros der Fahrzeuge – in Teilen – autonom unterwegs sein. Die Gefährte weisen über früh oder lang Robotic-Komponenten auf. Während sich andere Industrien derartigen Technologien gegenüber aufgeschlossen zeigen, müssen Versicherungen passende Risikobewertungen bereitstellen. Aber auch die Kundenanforderungen ändern sich: Assekuranzen müssen neue Produkte nebst Kommunikations- und Vertriebskanälen bereitstellen.

Trend 3:
Open-Source-Tech und Daten-Ökosysteme werden wichtiger

Die verfügbaren Open-Source-KI-Technologien und -Frameworks bringen im Vergleich zu kommerziellen Produkten oft die aktuelleren Algorithmen bzw. Methoden ein. Sie senken die Einstiegshürde für die Nutzung von KI-Technologien. Datenplattformen ermöglichen Geschäftschancen durch die gemeinsame Datennutzung. So kann ein Versicherungsunternehmen seine Vertriebschancen über Kundeninteraktionen signifikant erhöhen. Die entsprechenden Plattformen müssen selbstredend sicher und regulatorikkonform gestaltet sein.

Obwohl Banken und Versicherungen seit Jahren kooperieren, werden künftig ganz neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Darunter rangiert gleichermaßen das Großhandelsunternehmen, das Versicherungen als Added Service anbietet, als auch die Freitzeit-App, aus deren Nutzungsdaten sich Impulse für Interaktionen mit Versicherungen generieren lassen. Es werden unternehmensübergreifende Datenplattformen entstehen, die die Potenziale aus den Branchenkooperationen nutzen – bei Bedarf gar als Datentreuhandmodell. Mit Open Insurance treibt der Branchenverband Bitkom eine solche Initiative voran. Ein technisches Netzwerk von Versicherungs-, Dienstleister- und Kundenservices, die nahtlos ineinandergreifen und so eine nahezu endlose Quelle an Transaktionsdaten erzeugen, etwa: den Einschluss der Kamera in die Hausratversicherung direkt beim Kauf. Oder: Intelligente Wasserdruckmelder warnen Versicherung und Dienstleister vor potenziellen Wasserschäden. Und das sind nur zwei Beispiele von vielen, die Versicherer und Dienstleister bereits heute miteinander verproben.

Cloud-Lösungen machen Organisationen flexibel

Mit Hilfe von Cloud-Anbietern lassen sich solche Lösungen schneller und einfacher in die Produktion bringen und warten. Hyperscaler ermöglichen es, diese Lösungen (dann auch über Unternehmensgrenzen hinweg) mit einem Mausklick zu erweitern oder zu reduzieren – unabhängig von der fachlichen Anforderung selbst und abhängig davon, wie hoch das Transaktionsvolumen tatsächlich ist. Eine Integration von As-a-Service-Angeboten ist dann mit aktuellen Technologien möglich: ob „serverless“ mit AWS Lambda oder eher klassisch in einer Low-Code-Konfiguration als virtuelle Compute-Einheit.

Trend 4:
Kognitive Technologien machen Fortschritte

Wurden Neuronale Netze und Deep-Learning-Technologien bis vor kurzem hauptsächlich nur für Bild- und Spracherkennung unstrukturierter Texte genutzt, verwenden diverse Industrien diese immer stärker zum Zerlegen und zum Ableiten von Informationen.

Das menschliche Gehirn nachempfinden

Dabei gehen sie ähnlich vor wie das menschliche Gehirn: Die Lösungen werden in der Lage sein, komplexe Zusammenhänge zu analysieren, zu interpretieren und aus diesen Erkenntnissen Schlüsse zu ziehen.

KI-gestützte Schlussfolgerungen eröffnen breites Anwendungsspektrum

Das ermöglicht eine große Anwendungsbandbreite: vom Sprachverstehen und der Sprachgenerierung (auch von Fachsprache, Anliegen, d.h. „Intent“ erkennen etc.) bis hin zum psychografischen Profiling für die Kundensegmentierung im (Direkt-) Marketing.

Trend 3:
Open-Source-Tech und Daten-Ökosysteme werden wichtiger

Die verfügbaren Open-Source-KI-Technologien und -Frameworks bringen im Vergleich zu kommerziellen Produkten oft die aktuelleren Algorithmen bzw. Methoden mit. Sie senken die Einstiegshürde für die Nutzung von KI-Technologien. Datenplattformen ermöglichen Geschäftschancen durch die gemeinsame Nutzung von Daten. So kann ein Versicherungsunternehmen seine Vertriebschancen über Kundeninteraktionen signifikant erhöhen. Die entsprechenden Plattformen müssen selbstredend sicher und regulatorikkonform gestaltet sein.

Obwohl Banken und Versicherungen seit Jahren kooperieren, werden künftig ganz neue Formen der Zusammenarbeit entstehen. Darunter rangiert gleichermaßen das Großhandelsunternehmen, das Versicherungen als Added Service anbietet, als auch die Freitzeit-App, aus deren Nutzungsdaten sich Impulse für Interaktionen mit Versicherungen generieren lassen. Zunehmend werden daher unternehmensübergreifende Datenplattformen entstehen, die die Potenziale aus den Branchenkooperation nutzen – bei Bedarf gar als Datentreuhandmodell. Mit Open Insurance treibt der Branchenverband BitKom eine solche Initiative voran. Ein technisches Netzwerk von Versicherungs-, Dienstleister- und Kundenservices, die nahtlos ineinandergreifen und so eine nahezu endlose Quelle an Transaktionsdaten erzeugen, etwa: den Einschluss der Kamera in die Hausratversicherung direkt beim Kauf. Oder: Intelligente Wasserdruckmelder warnen Versicherung und Dienstleister vor potenziellen Wasserschäden. Und das sind nur zwei Beispiele von vielen, die Versicherer und Dienstleister bereits heute miteinander verproben.

Cloud-Lösungen machen Organisationen flexibel

Mit Hilfe von Cloud-Anbietern lassen sich solche Lösungen schneller und einfacher in Produktion bringen und warten. Hyperscaler ermöglichen es, diese Lösungen (dann auch über Unternehmensgrenzen hinweg) mit einem Mausklick zu erweitern oder zu reduzieren – unabhängig von der fachlichen Anforderung selbst und abhängig davon, wie hoch das Transaktionsvolumen tatsächlich ist. Eine Integration von As-a-Service-Angeboten ist dann mit aktuellen Technologien möglich: ob „serverless“ als Lambda oder eher klassisch in einer Low-Code-Konfiguration als virtuelle Compute-Einheit.

Trend 4:
Kognitive Technologien machen Fortschritte

Wurden neuronale Netze und Deep-Learning-Technologien bis vor kurzem hauptsächlich nur für Bild- und Spracherkennung unstrukturierter Texte genutzt, verwenden diverse Industrien diese Anwendungen immer stärker zum Zerlegen und Ableiten von Informationen.

Das menschliche Gehirn nachempfinden

Dabei gehen sie ähnlich vor wie das menschliche Gehirn. Die Lösungen werden in der Lage sein, komplexe Zusammenhänge zu analysieren, zu interpretieren und aus diesen Erkenntnissen Schlüsse zu ziehen.

KI-gestützte Schlussfolgerungen eröffnen breites Anwendungsspektrum

Das ermöglicht eine große Anwendungsbandbreite: vom Sprachverstehen und der Sprachgenerierung (auch von Fachsprache, Anliegen, d.h. „Intent“ erkennen etc.) bis hin zum psychografischen Profiling für die Kundensegmentierung im (Direkt-) Marketing.

Abo-Modelle weiter ausbauen:
Die Disruption im Versicherungsgeschäft mitgestalten

Im Vergleich zu anderen Finanzdienstleistern, die ihre Gebühren größtenteils auf Transaktionsbasis generieren, konzentrieren sich Versicherer längst auf Abomodelle. Dafür sind Kundenorientierung und Kundenbindung unabdingbar. Erst dann fließen regelmäßige Zahlungen; erst dann kommt es zu automatischen Verlängerungen. Einzige Prämisse: Versicherer müssen die Verbraucher häufiger ansprechen und den Dialog mit ihnen vor allem kreativer gestalten.

Ferner müssen sie Produkte und Dienstleistungen anbieten, die die Realität der Menschen nachzeichnen. Wer diesen Trend verpasst, bleibt schnöde produktorientiert – und verliert auf lange Sicht: wenn Kunden zu smarten Finanz- und Versicherungsangeboten von Tech-Giganten oder InsurTechs abwandern. Dann bestreiten diese Player die Neukundengewinnung über innovative Abo-Modelle ohne den klassischen Versicherer.

3 KI-Thesen für das Versicherungsgeschäft

Weil die technologische Veränderungsgeschwindigkeit massiv steigt, bildet KI die derzeit wichtigste Grundlage, um bei den aktuellen, rasanten Marktentwicklungen (vergleiche Trends) mithalten zu können. Doch wie soll das machbar sein, in einer Zeit, in der sich die Technologien und Möglichkeiten fast exponentiell erneuern und ein Trend dem anderen folgt? Drei Thesen:

these 1:

KI verändert die Wertschöpfung von Assekuranzen

Künstliche Intelligenz wird die Versicherungswirtschaft erdbebengleich verändern – angefangen vom Abschluss über die Preisgestaltung bis hin zur Abwicklung von Schadenfällen und Partnerintegration. KI- und Daten-Ökosysteme tragen dazu bei, dass sich Policen in Echtzeit kalkulieren, bepreisen und verkaufen lassen. Dasselbe gilt für Schadenprüfung und -regulierung. Kurz: Künstliche Intelligenz betrifft bald die komplette Wertschöpfungskette von Versicherern.

THESE 2:

KI ist Werttreiber der Prozessautomatisierung rund um Geschäftsmodell- und Produktentwicklung

KI optimiert Abschluss und Preisgestaltung

Technologien bündeln Informationen unterschiedlicher Endgeräte, Interfaces, Dienstleister, Rückversicherer, Hersteller und Zulieferer in entsprechenden Datenpools und -strömen. So können Versicherer Ex-ante-Entscheidungen fällen und genau auf die Kundenbedürfnisse zugeschnittene Produkt-Bundles schnüren – abhängig von Risikoprofil und Produktanforderungen bei der Haftungsabdeckung.

KI beschleunigt den Versicherungsvertrieb

Aus Kundensicht verlaufen Kaufentscheidung und Abschluss schneller und bequemer. Verbraucher müssen beispielsweise dank sensorgespickter Endgeräte, Häuser, Autos, Menschen (Stichwort: IoT, Internet of Things) und externer Daten zu individuellem Verhalten bei weitem weniger Informationen in den Antrag einbringen. Denn im Hintergrund laufen Customer Analytics, die beispielsweise mit Messdaten arbeiten und so Telematik-Tarife ermöglichen. Algorithmen berechnen auf dieser Grundlage granular und direkt die passenden Risikoprofile.

Die Abschlusszeit lässt sich damit auf wenige Minuten oder gar Sekunden reduzieren. Nebenbei reifen die selbstlernenden Pricing-Algorithmen weiter: Wir werden in naher Zukunft entsprechend viele neue und zugleich massenmarkttaugliche Versicherungsprodukte erleben. Gleichzeitig können Agenturmitarbeiter im Beratungsgespräch umfassende Kundeninformationen nutzen: etwa die Kaufwahrscheinlichkeiten für die verschiedenen Produktgruppen, die Kündigungswahrscheinlichkeiten oder die Affinitäten im Rahmen einer Schadenbearbeitung.

KI stellt Forderungen selbstständig – Sensoren und IoT unterstützen Risiko-Monitoring und Schadenprävention

Schadenregulierung wird vollautomatisch umgesetzt werden – mit eine First-Contact-Solution-Rate (Erstlösungsquote) von mehr als 90 Prozent. Das verbessert vor allem die Regulierungszeitläufe, etwa wenn ein mit Sensoren ausgestatteter Überseecontainer schon während des Transports den Wassereinbruch meldet, auf Schaden gemäß Versicherungskonditionen prüft und den Regulierungsprozess einleitet. So findet Regulierung schnell nicht mehr innerhalb von Tagen statt, sondern innerhalb von Stunden oder gar Minuten. Sensoren in Überwachungseinheiten wie Drohnen senden in der Zukunft als wichtige Tools Streaming-Videos und melden Schäden oder ungeplante Temperaturanstiege; im Haftungsfall lösen sie algorithmisch Fallentscheidungen und ganze Regulierungsprozesse aus.

THESE 3:

KI treibt auch den Wert des datenbasierten automatischen Online-Produktvertriebs

Der Anteil von Direktversicherungen wächst stetig, der Markt ist umkämpft. Vergleichsportale besetzen die Schnittstelle zum Kunden und schöpfen Erträge ab, indem sie sich an die Kundenschnittstelle klemmen. Mit Hilfe von Kundeninformationen wie Kanalaffinitäten, Kaufwahrscheinlichkeiten, Vorlieben zur Ansprache bis hin zu psychologischen Profilen unterstützt Künstliche Intelligenz die Versicherer so, ihr Direktgeschäft auszubauen. Denn damit gelingt eine individuelle, zielgruppengerechte Ansprache vom ersten Klick bei der Suche bis hin zum Vertragsabschluss.

– Fazit

Wenn Assekuranzen technologisch durchstarten

Vieles, was in technologischer Hinsicht im Versicherungsgeschäft passieren wird, ist längst am Horizont sichtbar. Ob es sechs Monate oder zwei Jahre dauert, bis datenbasierte Geschäftsmodelle, das Internet of Things, Robotics als KI-Disziplin – oder auch Open-Source-Technologien und kognitive Lösungen das Versicherungsgeschäft relevant tangieren, bleibt abzuwarten. Eins steht jedoch fest: Wer diese Trends frühzeitig aufgreift und schon jetzt reagiert, kann auch in Zukunft erfolgreich sein. Welche Maßnahmen Assekuranzen treffen sollten, um die Grundlagen für ihre KI-Strategie zu legen, steht auf einem anderen Blatt.

thomas-löchte-informationsfabrik.jpg
Thomas Löchte ist als Geschäftsführer von IKOR Informationsfabrik auf die Umsetzung von Data-Analytics- und KI-Projekten spezialisiert.

Ansprechpartner

Thomas Löchte

Geschäftsführer IKOR Informationsfabrik informationsfabrik@ikor.one
+49 251 919979-0

„KI bildet derzeit die wichtigste Grundlage, um bei den aktuellen, rasanten Marktentwicklungen mitzuhalten“

Empfehlungen